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Uwe Schubert – inveus Trading

#werbung

Aus Leidenschaft wurde Berufung…

Und aus der Berufung ein Beruf. Und es gibt in der Tat nur wenige Berufe, deren Ruf noch schlechter sein könnten, als der eines Bankers, Brokers oder eines Traders. Diese besondere Spezies ist oftmals mit dem Makel der Zockerei behaftet.

So beschreibt Uwe Schubert seinen Beruf. Chefredakteur Axel Kahn sprach in einem spannenden Interview ihm über das Thema Geld.

Eigentlich sind Sie Programmierer. Beschreiben Sie doch mal Ihren Weg bis zum heutigen Tag?

Das stimmt, ich habe viele Jahre als freier und selbstständiger Auftrags-Programmierer gearbeitet und 2007 dann den „großen Wurf“ mit dem Verkauf eines Quellcodes gelandet. Die Software bedient noch heute große Callcenter in der Marktforschung, mit der man Telefonisten sekundengenau abrechnen kann. Das war im Gegensatz zu den Tausenden von Stundenzetteln für die Führungsetagen natürlich ein echter Gamechanger und brachte enorme Effizienz und großes Einsparungspotenzial bei der Abrechnung ihrer Mitarbeiter in der Finanzbuchhaltung.

Somit spielt das Thema Geld eine große Rolle in Ihrem Leben, in dem Sie wissen, wie man es kontrolliert?

Das könnte man übergeordnet in Bezug auf meine frühere Tätigkeit als Programmierer, gerade in der Finanzbuchhaltung, so sehen. Für mich selbst allerdings sollte das zunächst aber leider nicht gelten. Ich kam an die Börse wie die Jungfrau zum Kind und musste hier zunächst den steinigen Weg gehen.

In wie fern?

Nachdem ich damals ein erhebliches Vermögen einer privaten Vermögensverwaltung anvertraute, schrumpfte es zunächst rasant. Ich kam mit meinem Kapital leider zu einer extrem ungünstigen Zeit an den Finanzmarkt. Die Lehman Pleite und die Subprime Krise in den USA schrieben weltweit hohe Buchverluste in die Konten wohl fast aller Anleger und ich wusste ja damals noch nicht, was ein „Börsencrash“ oder eine „Baisse“ überhaupt bedeuteten.

Als mein Kontostand schmolz wie Eis in der Sonne, gab ich natürlich all‘ den Beratern und Verwaltern die Schuld. Sie fuhren extrem sportliche Autos und trugen die teuersten Uhren am Handgelenk. Da wusste ich: Hier stimmt etwas nicht mit meinem Verständnis für Geld! So zog ich also erstmal mein gesamtes Kapital ab und investierte in Ferienimmobilien nahe Marbella.

Ein Jahr später drehte der Finanzmarkt wieder nach Norden. Ich begann mich für die Börse zu interessieren und schlug fortan den autodidaktischen Weg ein.
Ich absolvierte verschiedenste Lehrgänge mit offiziellen, international anerkannten Abschlüssen, wie sie auch Vermögensverwalter und institutionelle Händler vorweisen müssen. Dazu gehört z.B. der CFTe (Certified Financial Technician, Technischer Analyst) oder die Berechtigung zum Handel an der Eurex mit Futures und Optionen.

Und hatten Sie damit auch den gleichen Erfolg wie die Profis?

Nein, zunächst gar nicht, ich verlor ziemlich schnell einen weiteren erheblichen Teil meines Kapitals, so wie zuvor bei den Profis. Was mich jedoch weitaus mehr verunsicherte war die extreme Divergenz zwischen meiner stetig steigenden Wissenskurve und dem ebenso stetig fallenden Kontostand…

Woran liegt das Ihrer Meinung nach?

Ich weiß, dass es vielen Privatanlegern an den Börsen genauso geht, wenn sie es auf eigene Faust versuchen. Man will zu schnell zu viel erreichen. Der Geruch des berühmten „Reichtums über Nacht“ ohne viel Aufwand liegt ständig im Home-Office, so wie von der leckeren Bratwurst beim letzten Grillfest. Börse macht Appetit, erst recht, wenn man bei den ersten Versuchen Glück gehabt hat. Man kann danach aber nur schwer mit Verlusten umgehen, hält viel zu lang an verlustreichen Positionen fest und wenn man tatsächlich mal gut im Buchgewinn liegt, realisiert man den Gewinn viel zu schnell. Getreu dem Motto: Lieber den Spatz in der Hand….

Man wird beim privaten Börsenhandel brutal und mit offenem Visier an seine eigenen monetären und vor allem, und das ist entscheidend: psychologischen Grenzen geführt. Man lernt viel über sich selbst. Zudem will man oft lieber Recht haben, als Geld zu verdienen. Im Grunde ist es jedoch so, dass man eigentlich nur Fischfutter im Haifischbecken der ganz großen Marktteilnehmer ist.

Aber Sie sagten, dass die Profis es bei Ihnen auch nicht besser gemacht haben…

Das stimmt, zunächst nicht. Aber mein ehemaliger Vermögensverwalter hatte damals recht: Er erklärte mir stets den langfristigen Aspekt des Handels an der Börse. Man braucht einfach einen sehr langen Atem, wenn man wirklich nachhaltige Erfolge erzielen will. Die wahren Profis denken in Jahren, nicht in Tagen, Stunden oder nur Minuten, so wie es Daytrader tun, die gar keine Geduld haben.

Zudem durchlaufen die wahren Profis stets eine extrem teure Ausbildung und haben (fast) immer einen Mentor, einen alten Börsenfuchs in ihrer Institution, welcher ihnen viele Tricks beibringt. Der institutionelle Handel ist einfach eine andere Liga und das Maß aller Dinge. Nur die „Big Boys“, wie ich sie nenne, bestimmen wann, wo und in was investiert wird. Für den privaten Händler bleiben nur die Krümel. Hinzu kommt: Auch nur etwa 10% aller privaten Händler schaffen es, dauerhaft von den Krümeln zu leben…

Aber wie gesagt, dass ist nur meine persönliche Erfahrung in all‘ den Jahren am Finanzmarkt und ich kann hier nur für mich sprechen.

Heute beraten Sie selbst Anleger in Sachen Geldanlagen, wie also sind Sie dann letztlich selbst erfolgreich geworden?

Das muss man differenzieren. Ich verwalte recht erfolgreich Geld innerhalb der Familie und sehr guter Freunde im Rahmen meiner Fähigkeiten und der privaten Legitimation. Man nennt das pauschal „Family and Friends“. Hier drücken Bafin und andere Regulierer meist ein Auge zu.

Deshalb maße ich mir auch nicht an, Privatanleger wirklich zu beraten. A) weil ich das nicht darf, ich habe wie gesagt keine offizielle Lizenz als Vermögensberater- oder Verwalter. Und b) weil ich gemäß meiner Denkweise im diskretionären, also manuellen Börsenhandel „gescheitert“ bin. Gescheitert in dem Sinne, als dass ich eines Tages nur noch vor dem PC saß und nach aussichtsreichen Chancen gesucht habe. Aufwand und Ertrag passten einfach nicht mehr zueinander und es blieb kaum noch Zeit für die Familie, die Freunde und die anderen schönen Sachen, die man im Leben so machen kann.

Diese emotionale Achterbahnfahrt war nichts mehr für mich. Man sollte sich das eines Tages auch unbedingt selbst eingestehen. Entweder, weil man ohnehin kein Geld mehr für den Börsenhandel hat oder weil man die von mir angesprochene psychologische Stärke nicht aufbringt.

Dachten Sie zu dieser Zeit mal daran, ganz aus dem Börsenhandel auszusteigen?

Nein, zu keiner Zeit. Ich wollte aber meine Strategie komplett neu ausrichten. So besann ich mich wieder auf meine eigenen Stärken und kam zurück zur Programmierung, also „back to the roots“. Ich programmierte Algorithmen, welche die Strategien berühmter und erfolgreicher Börsenhändler komplett automatisiert umsetzen, so genannte Expert Advisor. Die Algorithmen übernehmen dann im Handel völlig selbstständig den Kauf, Verkauf und das Risikomanagement.

Für mich hat das drei entscheidende Vorteile: 1. Die menschlichen Emotionen werden komplett eliminiert, ich brauche also nicht mehr selbst zu entscheiden, wann ich etwas kaufe und wieder verkaufe. 2. Die Ausbeute der Rentabilität ist größer, denn der Devisenmarkt, in dem ich handle, ist an 5 Tagen in der Woche 24 Stunden offen. Ein Algorithmus – wenn er einmal sauber programmiert und profitabel ist – wird nämlich nie müde, er muss nicht essen, nicht trinken, nicht schlafen, er wird nie krank und fährt auch nie in den Urlaub. Ein „Roboter“ eben.

Und 3. sind die Kosten im Verhältnis zu einer professionellen Vermögensverwaltung im Verhältnis zum Ertrag unschlagbar günstig. Ich spreche hier von Ausgabeaufschlägen bei Fonds, Performance Fees, Maintenance Fees, versteckter Gebühren usw. Die Manpower ist aufwendig und teuer. Das fällt beim Handel mit Algorithmen komplett weg.

Sie haben also ein eigenes Programm entwickelt, das dem Anleger vor allem stabile Renditen einbringt?

Auch hier muss man wieder differenzieren. Zum einen habe ich das Programm, welches heute sehr erfolgreich in meinem Family and Friends Office ist, nicht selbst entwickelt. Es wurde mir 2015 angeboten, als ich begann, die Performance meiner Systeme auf meiner Webseite öffentlich abzubilden. Das hat vielen in der Branche imponiert und zog eine Menge Aufmerksamkeit und Kontakte auch zu guten Programmierern in der Finanzbranche nach sich. Ich habe diesen und viele andere Algos intensiv getestet, stets mit echtem Geld und immer unter realen Marktbedingungen.

Die Handelsstrategie dieses Systems schien stabil und vielversprechend und so habe ich mit den Entwicklern Kontakt aufgenommen und weitere, für mich sehr wichtige Bestandteile hinzufügen lassen. Herausgekommen ist ein Expert Advisor, welcher mir nachhaltig stabil Renditen zwischen 20 und 30 Prozent im Jahr liefert.

Also lassen Sie dieses Programm nun einfach nur noch laufen und zählen am Ende des Jahres das Geld?

Haha (lacht…) Nein, das wäre wirklich zu einfach, so geht es leider nicht, auch nicht mit einem „Trading Roboter“, obwohl viele Freunde und Bekannte das glauben. Die Profis jedoch wissen, dass i.d.R. 99 von 100 Algorithmen früher oder später bei einer extrem hohen Volatilität (Marktschwankung) zusammenbrechen und das Konto vernichten.

Nein, mein Erfolg beruht auf einem Teamplay zwischen Mensch und Maschine. Während der Expert Advisor für mich den Handel übernimmt, entscheide ich, wann er überhaupt zum Einsatz kommt und besonders, wann nicht. Ich schalte das System teilweise oder auch vollständig ab, wenn wichtige Events am Finanzmarkt, den mein Team und ich täglich aufmerksam beobachten, angekündigt sind. Dazu gehören u.a. Zinsentscheide, politische Wahlen, Reden von Menschen mit hohem Rang oder auch Nachrichten, wie z.B. von Donald Trump, dem Twitter-König. Wir gehen also den extremen Marktschwankungen lieber aus dem Weg. Nur so gelingt es uns nachhaltig, eine sehr gute und vor allem stabile Performance ohne großen Drawdown zu generieren.

Wie sieht die Zukunft für Sie aus? Wird die inveus Trading Gesellschaft expandieren?

Ja, das haben wir vor. Da wir jedoch, wie bereits erwähnt, keine Vermögensverwalter sind, benötigen wir Partner, welche unsere Ideen und Visionen teilen und uns ein Haftungsdach sowie den Zugang zur Börse anbieten. Nur so können wir unsere bisherige Family and Friends Komfortzone verlassen, um wirklich zu wachsen.

Diesen Partner haben wir mit JFD Brokers gefunden. Hier stimmen das gegenseitige Vertrauen und die Chemie und wir haben gemeinsam noch eine Menge vor. Alle Ideen basieren auf dem dokumentierten Erfolg unseres Expert Advisors FX:PATEA.

Zunächst starten wir mit einem spannenden Finanzprodukt, bei dem wir selbst die volle Haftung übernehmen. Der Privatanleger hat also de facto kein Risiko. Es folgen ein ein börsennotiertes Derivat und ein Programm für Eltern, Familie und Freunde, die nachhaltig in ihre Kinder investieren wollen.

Wir bleiben also am Ball, getreu unserem Motto: Geld schläft nie!

Axel Kahn

www.inveus.com